Zum ersten Mal am Mikrofon

Der 11-jährige Max aus Teufen war am Zukunftstag bei FM1.
Der 11-jährige Max aus Teufen war am Zukunftstag bei FM1.© FM1Today/Vanessa Kobelt
Tausende Kinder und Jugendliche haben am heutigen Zukunftstag Erwachsene zur Arbeit begleitet. Radio FM1 erhielt Unterstützung von den beiden Nachwuchstalenten Daria und Max.

«Es war uuuuh mega cool», sagt die 11-Jährige Daria aus Altstätten, als sie von ihrer Mutter bei Radio FM1 abgeholt wird. Daria durfte am nationalen Zukunftstag den Redaktoren und Moderatoren über die Schulter schauen. Dabei war auch der 11-jährige Max aus Teufen. Beide Kinder interessieren sich für die Medienbranche: Daria möchte später einmal Journalistin werden. Max’ Traumberuf ist zwar Kampfjetpilot, nach dem Zukunftstag ist aber Radiomoderator zumindest sein Plan B.

Selber Nachrichten lesen

Auf die Frage, was denn nun am besten gefallen hat, antworten beide wie aus einem Mund: «Einfach alles!» Trotzdem, das eine oder andere werde ihnen besonders in Erinnerung bleiben. «Es war toll, dass wir Nachrichten und Sportnews schreiben und dann lesen durften», sagt Max. Beide haben diese Aufgabe mit Bravour gemeistert. Hört selbst:

Anwalt statt Schreiner

Auch als Reporter ausserhalb des Studios durften die Kids erste Erfahrungen sammeln. So machten sie sich zusammen mit Morgen-Joe auf zur Strassenumfrage. Mit Mikrofon bewaffnet fragten sie Passanten, welchen Traumberuf sie als Kind hatten. «Ich wollte immer Schreiner werden, wurde dann aber Anwalt», antwortete ein Mann. «Sind Sie aber trotzdem zufrieden mit ihrem Beruf?», hakte Daria nach. «Halbwegs», entgegnete er. «Es gibt schon Sachen, die ich nicht so gerne mache. Immerhin wurde das Schreinern zu meinem Hobby».

«Wollte Arbeitsloser werden»

Auch der nächste Passant lernte nicht den Beruf, den er sich eigentlich gewünscht hatte. «Ich wäre gerne Steinhauer geworden, das ging aber nicht, wegen des vielen Staubes. Jetzt bin ich Metzger», sagte er.

Daria und Max trafen auch noch auf einen Personalberater, der gerne Pilot geworden wäre und eine Drogistin, deren Traumberuf Lehrerin war. Die Kinder sind sich aber einig, am lustigsten war die Antwort eines jungen Mannes, der früher gerne Arbeitsloser geworden wäre. Das Interview hört ihr hier:

Das Fazit der Kinder? Es ist wichtig, dass man seine Ziele verfolgt. Und wer weiss, vielleicht sind sie dank des Zukunftstages bei FM1 ihrem Traumberufen einen Schritt näher gekommen.

(kov)