St.Gallen sucht Jugendliche für Klimakampagne

Die Stadt St.Gallen sucht Jugendliche, die als Social-Media-Crew eine Klima-Kampagne begleiten.
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Mit der Kampagne «Klima Verrückt Stadt» macht St.Gallen zusammen mit sieben weiteren Städten diesen Sommer auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam. Jugendliche sollen das Projekt als Social-Media-Crew begleiten.

Eine Social-Media-Crew von Jugendlichen soll diesen Sommer eine Klimakampagne multimedial begleiten. An «Klima Verrückt Stadt» sind neben St.Gallen auch Bregenz, Feldkirch, Konstanz, Lindau, Radolfzell, Singen und Winterthur beteiligt. Ziel ist, diesen Sommer auf die Folgen des Klimawandels in den Städten aufmerksam zu machen.

«Das Projekt ist eine Chance für die Jugendlichen, sich intensiv mit dem Thema Klima auseinander zu setzen», sagt Karin Hungerbühler von der Dienststelle Umwelt und Energie St.Gallen.

Kreativität und eigene Ideen

Die Jugendlichen nehmen für das Projekt an einem Online-Workshop teil, knüpfen Kontakte mit Jugendlichen aus anderen Städten und lernen Entscheidungsträgerinnen und -träger aus ihrer Stadt kennen. Sie erarbeiten anschliessend Inhalte für Instagram und Youtube. Dazu gehören kleine Berichte, Hintergrundinfos und Posts.

«Wir sind sehr gespannt, wie sich die Jugendlichen dem Thema Klima annähern», sagt Karin Hungerbühler. «Sie dürfen bei diesem Projekt viele eigene Ideen umsetzen und richtig kreativ sein. Zusätzlich werden sie gecoacht und unterstützt.» Für den etwa einmonatigen Einsatz mit rund vier Stunden Aufwand pro Woche bekommen die Jugendlichen ein offizielles Social-Media-Zertifikat ihrer Stadt.

Jugendliche vom Klimawandel stark betroffen

Laut Hungerbühler ist enorm wichtig, dass die Jugend rund um das Thema Umwelt miteinbezogen wird. «Vom Klimawandel sind die Jugendlichen am stärksten betroffen. Es geht schliesslich um die zukünftige Lebensqualität.»

Die Kampagne «Klima Verrückt Stadt» soll diesen Sommer in der St.Galler Innenstadt zeigen, wie sich der Klimawandel auswirkt, was wir dagegen tun und wie wir Folgen abfedern können. Wie die Kampagne genau umgesetzt wird, soll in den kommenden Wochen kommuniziert werden.