Möwen in Rapperswil-Jona an Vogelgrippe gestorben

In Rapperswil-Jona sind tote Möwen gefunden worden, die an der Vogelgrippe gestorben sind. (Symbolbild)
© Keystone
In Rapperswil-Jona sind tote Möwen gefunden worden, die an der Vogelgrippe gestorben sind. Der Kanton St.Gallen ergreift ab Samstag Massnahmen, von denen sechs Betriebe betroffen sind.

In Rapperswil-Jona wurden tote Möwen aufgefunden, die am Vogelgrippe-Virus starben. Im Umkreis von einem Kilometer um die Brut- und Nistplätze der positiv getesteten Möwen eröffnet der Kanton ein Kontrollgebiet. In dieser Zone herrscht eine Stallpflicht für Geflügel oder falls vorhanden, ein geschützter, nach oben hin geschlossener Auslauf.

Betroffen sind sechs Betriebe, wie das Gesundheitsdepartement des Kantons St.Gallen am Donnerstag mitteilte. Auch Geflügelausstellungen sind in diesem Kontrollgebiet bis zum 31. Juli verboten.

Bisher gab es bei Geflügelhaltenden im Kanton keine positiven Befunde. Dennoch rieten die Behörden, wachsam zu bleiben. Der ganze Kanton und die ganze Schweiz gelten zudem ebenfalls ab diesem Samstag als Beobachtungsgebiet.

Das Risiko einer grossflächigen Seuche sei derzeit gering, weil sich die Wildvögel in der Brutzeit befinden. Sobald sich die Vögel aber ab Mitte Sommer aus ihren Nistgebieten bewegen, könnte dies die Situation verändern. Wichtig bleibe, den Kontakt zwischen Hausgeflügel und Wildvögel zu verhindern.

(sda/mle)

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veröffentlicht: 25. Mai 2023 11:53
aktualisiert: 25. Mai 2023 12:09
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