Dominikaner während Schlägerei mit Messer erstochen – hohe Strafen gefordert

Quelle: TVO

Die Stadt St.Gallen erlebte 2021 einen aufwühlenden Sommer. Gleich zu mehreren Todesfällen kam es nach Auseinandersetzungen in der Innenstadt. Ein Fall wird nun vor Gericht verhandelt – die Staatsanwaltschaft will Freiheitsstrafen von bis zu 18 Jahren für die Angeklagten.

Zwei Gruppen gerieten vor zwei Jahren im Ausgang in der St.Galler Brühlgasse heftig aneinander und liefern sich eine Schlägerei. Ein 41-Jähriger aus dem Kosovo zückte dabei ein Messer und stach einen 38-Jährigen aus der Dominikanischen Republik nieder. Das Opfer erlag zwei Tage später seinen schweren Verletzungen im Spital.

Nun kommt der Fall vor das St.Galler Kreisgericht. Fünf Männer sind angeklagt, unter anderem wegen vorsätzlicher Tötung, Raufhandel und mehrfacher versuchter schwerer Körperverletzung. Die Anklage fordert Freiheitsstrafen von bis zu 18 Jahren, Landesverweise sowie Geldstrafen. TVO berichtet am Dienstag aus dem Gerichtsgebäude.

(red.)

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veröffentlicht: 13. November 2023 21:17
aktualisiert: 13. November 2023 21:17
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