Rapperin Doris battlet sich knapp in nächste Runde

Obwohl die Uzwiler Rapperin Doris Mete ihren Battle-Gegner bei «The Voice of Germany» nicht ausstechen konnte, schaffte sie es in die nächste Runde. Coach Samu Haber liess nicht zu, dass die Rapperin nach Hause fahren muss.

«Ich hätte nie gedacht, dass es für mich doch noch reichen könnte», sagt Doris Mete nach dem Battle, der um ein Haar das Ende ihres The-Voice-Abenteuer bedeutet hätte. Denn die Fantas entschieden sich nach dem Duett für Doris' Gegner. Coach Samu Haber wollte die Uzwilerin jedoch nicht gehen lassen und holte sie dank des «Steal Deal» in sein Team.

Mehr ein Duett, als ein Duell

Für die Rapperin stellte dieser Auftritt eine grosse Herausforderung dar, zumal sie bisher noch nie mit jemandem gemeinsam auftreten ist. «Es hat viel Spass gemacht mit Dzenan Buldic einen Song einzustudieren und zusammen auf der Bühne zu stehen», sagt sie. Obwohl den beiden Kandidaten aus dem Team der Fantas bewusst war, dass es sich um einen Wettkampf handelt, war es nie ein Gegen-, sondern vielmehr ein Miteinander. «Klar will jeder gewinnen, aber wenn man bei einem Duett nicht zusammenarbeitet und harmoniert, wird es meist ein Flop.» Die beiden performten «Crazy In Love» von Beyoncé feat. Jay-Z. Ein Song, der genau Doris' Geschmack traf: «Ich habe gehofft, dass es ein Lied aus dem Bereich Black Music, Hiphop oder R'n‹B wird, mit einem Rocksong hätte ich bestimmt mehr zu kämpfen gehabt.»

Reden und hüpfen gegen Lampenfieber

Für Doris› Gegner buzzerten in den Blind Auditions alle Coaches. «Dzenan ist ein Hammer-Sänger. Da fragte ich mich dann schon, wie ich es als Rapperin mit einem solch guten Sänger aufnehmen soll», gesteht die 27-Jährige.

Vor dem Auftritt sei sie ziemlich nervös gewesen und hätte mit Müh und Not versucht, ihr Lampenfieber in den Griff zu bekommen: «Wenn ich so aufgeregt bin, rede ich noch mehr als sonst, um mich selbst abzulenken, oder hüpfe herum, damit das Adrenalin raus kann.» Es hat geholfen: Die Rapperin meisterte ihren Battle-Auftritt souverän und steht nun dank Samu Haber in Runde drei, den Sing Off. Danach stehen bereits die Liveshows an.

Doris Mete schreibt ihre Songs selbst: Für FM1Today gab sie eine kleine Kostprobe:

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Der zweite «The Voice of Germany»-Kandidat aus dem FM1-Land hat sich bereits für die Sing Off qualifiziert. Der Battle des 21-jährigen Robin Portmann war allerdings eine Gefühlsachterbahn und hätte beinahe das Aus für den Herisauer bedeutet.
Stephanie Martina
veröffentlicht: 1. Dezember 2017 05:59
aktualisiert: 1. Dezember 2017 09:57