Fans ritzen sich, um mit Beyoncé zu leiden

Selbst Blut kann sie nicht vom Singen abhalten: R&B-Star Beyoncé hat sich bei einem Benefizkonzert in New York das Ohrläppchen aufgerissen und trotzdem weiter gesungen. Ihr Fans startet nun einen eigenartigen Trend: Sie verletzen sich selbst, um mit ihrem Idol zu leiden.

US-Medien veröffentlichten am Sonntag (Ortszeit) Videos von dem Auftritt am Vorabend. Dort ist zu sehen, wie die 35-jährige Musikerin («Formation») während des Singens am Ohr blutet. Die 35-Jährige wischt sich das Blut ab und singt dabei weiter.

Der Auftritt sorgte für eine eigenartige Aktion einiger Fans. Unter dem Hashtag «CutForBeyonce» fügten sich Anhänger der Sängerin offenbar kleinere Verletzungen zu und posteten Fotos davon im Internet.

If the queen bleeds the hive must unify and leak our blood to restore her spirits. Beyhive we must #CutForBeyonce pic.twitter.com/VeusI2fB5I

— cham (@chamonille) 16. Oktober 2016

Die meisten Nutzer kritisierten diese blutige Form der Solidarität. «Es ist eine Sache, sie zu lieben. Aber das geht zu weit», schrieb ein Beyoncé-Fan auf Twitter. Ein anderer Twitter-User nennt die Aktion «natürliche Selektion».

#CutForBeyonce is natural selection at its finest. — Sam (@technobisto) 17. Oktober 2016

Fabienne Engbers
veröffentlicht: 17. Oktober 2016 10:46
aktualisiert: 17. Oktober 2016 11:26