Diese Familien lassen sich das Openair nicht entgehen

Im Sittertobel feiern alle Generationen - auch Familien. Die einen wagen sich um ersten Mal ins Sittertobel, die anderen sind echte Openair-Profis.

«Eigentlich ist unsere Tochter schon zum dritten Mal am Openair. Als ich schwanger war, besuchten wir das Festival schon», sagt Sonia Canton. Konzerte besucht die Familie nicht unbedingt, aber für die Tochter ist es spannend genug, durch das Gelände zu spazieren. Das Mädchen kennt sich hier aus, allerdings ohne Openair.. Lange bleiben die drei jeweils nicht. «Nach ein bis zwei Stunden wir wieder nach Hause», sagt Sonia.

Besuch bei der Mama

So geht es auch anderen Familien. Peter, Joya und Abby besuchen Frau und Mama, denn sie arbeitet am Festival. Die Kinder f haben Spass im Tobel zu sein. «Ich finde es sehr cool hier», sagt Joya. Ihr Vater, war auch in seinen jüngeren Jahren oft im Sittertobel. Nicht wegen der Musik, wie er sagt, sondern wegen des Festivalfeelings.

Schlamm kommt an

Angst, dass die Kinder verloren gehen könnten, hat niemand von den Familien, es sei aber schon anstrengend darauf zu achten, zusammenzubleiben. «Das Risiko besteht natürlich, aber so lange es hell ist», geht es, sagt Christoph Vogel. Er denkt, es könnte zur Tradition werden ans Openair St.Gallen zu gehen, es ist ihr zweites Festival als Familie.

Die Kinder nicht unbedingt auf die Konzerte, sondern auf das Unterhaltungsprogramm. Im M-Budget Zelt sind sie daher gut aufgehoben. «Meine Tochter findet den Schlamm ausserdem sehr lässig», sagt Alexandra.

Wenn der Vater mit dem Sohne

«Wir schauen uns Pegasus und Bastille an, danach geht es wieder nach Hause», sagt Vater Jan, der mit seinem Sohn Fredy auf dem Gelände ist. Normalerweise würden sie eher den Sonntag im Tobel verbringen, aber nur heute haben beide Zeit.

Achtsamkeit ist alles

Ein Festival also für Jugendliche, Erwachsene und Familien. Solange alle gut aufeinander achten, geht bestimmt auch niemand verloren. Die meisten haben ohnehin einen Treffpunkt vereinbart, sollte dies je passieren.

Stefanie Rohner
veröffentlicht: 1. Juli 2017 19:02
aktualisiert: 1. Juli 2017 19:09