Honky Tonk Festival 2026
In 26 Lokalen treten 39 Musiker:innen aus unterschiedlichsten Genres auf – jede Location ein eigener Kosmos, alles an einem Abend. Die Gallusstadt steckt voller musikalischer Entdeckungen:
Festival-Eröffnung bei Bücher Lüthy
Bereits ab 19:30 Uhr eröffnet LEON WIESMANN das Festival mit feinem Gespür und grossem Talent. Früh kommen lohnt sich – die Plätze sind begrenzt.
Frauenpower im tibits
ANA LOU aus St.Gallen singt über Gedanken, die man oft für sich behält: ehrlich, nah, verbindend. ANY SABADI bewegt sich zwischen Melancholie und purer Freude: ergreifender, lebensfroher Mundart-Pop/Soul.
Im Kugl
DOM SWEDEN, eine der spannendsten Stimmen der Mundart-Pop-Szene, verbindet zerbrechlichen Herzschmerz mit hoffnungsvollen Melodien. Musik, die trägt, tröstet und Leichtigkeit dalässt. GIGI MALUA singt über Liebe, Flucht, Konsum und das Dazwischen. Ihre Songs leben von Doppeldeutigkeit. Sie erklärt nicht, sie macht hörbar, was menschlich widersprüchlich ist.
Weiter ins Seeger
ZOE HANNAH verzaubert mit emotionalen Melodien, während LENON im Indie-Pop von Aufbruch, Ankommen und Veränderung erzählt.
Im talhof
DUDETTE zelebriert «stupid dude(tte) shit»: frecher, queerfeministischer Deutschrap – unperfekt, unernst, direkt. Danach schleudert SOUKEY uns quer durch die Höhen und Tiefen des Verliebtseins: Was einst Schmetterlinge waren, sind nun sphärische Motten im Bauch.
Unser Geheimtipp für Liebhaber ruhiger, emotionaler Musik: In der Schutzengelkapelle am Klosterplatz erwarten uns MERET SIEBENHAAR, SAN SILVAN und SADIO CISSOKHO.
Für alle, die nach dem musikalischen Marathon noch nicht genug haben, geht’s ab zu den legendären Afterparties im Dezent., Kugl, und Øya.