«Der Funke muss jetzt auf die Zuschauer überspringen»

Der FC St.Gallen möchte wieder für positive Emotionen sorgen.
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Die Cup-Niederlage gegen das unterklassige Winterthur ist verdaut, heisst es beim FC St.Gallen. Nun will das Team in der Meisterschaft wieder für Furore sorgen und positive Emotionen erzeugen. Doch diese Aufgabe ist gegen Servette alles andere als einfach.

Frustrierte St.Gallen-Fans und eine enttäuschte Mannschaft sah man am letzten Freitag in Winterthur. Die 0:2 Niederlage und das Cup-Aus war für alle Beteiligten harter «Tubak». Die Cup-Träume und -Ziele sind innert 90 Minuten verflogen.

«Die Verarbeitung dieser Niederlage hat gedauert», sagt FCSG-Trainer Peter Zeidler. Es hatte aber keine andere Wahl gegeben, diese Niederlage gegen Winterthur zu verarbeiten und abzuhaken. «Wir können es leider nicht mehr ändern».

Positive Emotionen hervorrufen

Den Frust der Fans haben die Spieler direkt nach dem Match gespürt. Aber umkehrt fühlt Peter Zeidler auch in der Stadt St.Gallen, dass die Zuschauer bereit sind, dem FC St.Gallen eine neue Chance zu geben. Und diese Chance wollen Zeidler und die Mannschaft am Samstagabend gegen den FC Servette beim Schopf packen. ««Der Funke muss jetzt von uns aus auf die Zuschauer überspringen». Dann kriegt der Fussball in St.Gallen auch wieder das, was er will: Positive Emotionen.

Keine Sündenböcke

Diese geforderten Emotionen sollen unter anderem Spieler bringen, welche am letzten Freitag gegen Winterthur nicht in der Startelf standen. Laut Zeidler herrscht im Moment im Team ein guter und gesunder Konkurrenzkampf. «Jetzt erhalten auch andere Spieler eine Chance sich zu beweisen und das Team zum Sieg zu führen. Ich möchte aber betonen, dass es keine Sündenböcke gibt, die jetzt diese Situation ausbaden müssen».

Wer in der Startelf gegen die Westschweizer steht ist noch unklar. Der Trainer lässt sich nicht in die Karten blicken.