Schaffen «Zibbz» am ESC das Unmögliche?

Es ist wieder soweit: 19 Nationen versuchen am Dienstag ihr Glück beim ersten Halbfinale des Eurovision Song Contest. Mittendrin die Schweizer Band «Zibbz».

Es ist schon 30 Jahre her, seit die Schweiz am Eurovision Song Contest gewonnen hat. Damals landete Céline Dion mit «Ne partez pas sans moi» auf dem 1. Platz und startete danach eine Weltkarriere.

Jetzt sollen es «Zibbz» richten. «Zibbz» sind die Geschwister Corinne und Stefan Gfeller aus Gisikon im Kanton Luzern. Die beiden machen seit etwa zehn Jahren hauptberuflich Musik. Sie haben viel Kraft und Energie in ihre Karriere gesteckt und werden endlich dafür belohnt. Denn mit der Teilnahme am Eurovision Song Contest geht für beide ein Traum in Erfüllung: «Wir liebäugeln seit Jahren mit dem ESC», erzählt Corinne gegenüber der Aargauer Zeitung.

Energiegeladen ist auch ihr Song «Stones». «Es gab schon genug Liebeslieder beim ESC, die von Frauen in schönen Kleidern gesungen worden sind», zitiert das Onlinemagazin zentralplus die Sängerin. Im Lied «Stones» geht es um das Thema Cybermobbing und es wird aufgerufen, die Menschen so leben zu lassen, wie sie sind.

39 Nationen messen sich im ersten und zweiten Halbfinale am 8. und 10. Mai 2018, insgesamt nehmen 42 Nationen am Eurovision Song Contest teil. Das Finale findet am 12. Mai in Lissabon statt.

Die Nachrichtenagentur SDA hat «Zibbz» vor ihrem Abflug nach Portugal getroffen:

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Krisztina Scherrer
veröffentlicht: 7. Mai 2018 14:41
aktualisiert: 8. Mai 2018 07:26