Muhende Kuh löst Notruf aus

Notrufe wegen Igeln beim Sex, Betrunkenen, die Unkraut jäten oder Müttern, die ihre Söhne abgeben wollen. Die Kantonspolizei St.Gallen gibt seit kurzem wöchentlich eine lustige Meldung aus dem Archiv zum Besten.

«Wir sagen ja immer, im Polizeiberuf gibt es nichts, was es nicht gibt, aber sogar wir staunen immer wieder.» Das Team von Florian Schneider, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, veröffentlicht jeden Dienstag unter dem Stichwort «#unglaublich - Da staunt sogar die Polizei» eine Polizeimeldung zum Lachen oder Staunen auf ihrem Instagram-Account.

Da gibt es eine Mutter, die ihren nervigen Sohn beim Polizeiposten abgeben wollte. «Die Sporttasche hatte er bereits gepackt», sagt Schneider, «allerdings sind unsere verfügbaren Zimmer nicht so gemütlich». Lustig ist auch die Geschichte eines Mannes, der die Polizei rief, weil er in einem Restaurant eingesperrt war. «Die Polizisten merkten beim Eintreffen, dass er nicht eingesperrt, sondern einfach nur so betrunken war, dass er die Schiebetür nicht mehr öffnen konnte.»

Auch löste eine laut muhende Kuh schon einen Einsatz aus. Ihre Geräusche hörten sich wie Schreie an. «Nachdem die verirrte Kuh wieder zur Herde getrieben wurde, beruhigte sie sich sofort und es kehrte Stille ein.»

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Ein Mann löste einen Notruf aus, weil er eine erhängte Person hinter der Fensterscheibe gegenüber sehe. «Es war dann zum Glück nur ein Pullover, der zum Trocknen aufgehängt worden war», sagt Schneider.

Ein anderer Mann rastete komplett aus, weil er kein Kägifret erhielt, obwohl er ein solches gewonnen hatte. Erst als die Polizei bei seinem Wohnort erschien, sah der Mann ein, dass er wohl überreagiert hatte. «Du bist nicht du, wenn du hungrig bist», schreibt die Polizei dazu.

Noch mehr lustige Polizeigeschichten findest du in der Bildergalerie.

Sarah Lippuner