Hagelbäche in Grub: Unwetter sorgt für über 50 Einsätze im FM1-Land

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Quelle: FM1Today

Das Unwetter im FM1-Land sorgte für zig Polizei- und Feuerwehreinsätze. Speziell im Kanton Appenzell Ausserrhoden und St.Gallen waren die Einsatzkräfte gefordert. Gänzlich verschont blieben die Kantone Thurgau und Innerrhoden.

«Bei uns sind ungefähr zwei Dutzend Meldungen eingegangen. Hauptsächlich wegen gefüllten Kellern», sagt Pascal Häderli, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen auf Anfrage von FM1Today. In insgesamt vier Gemeinden im Kanton musste die Feuerwehr aufgeboten werden. Speziell betroffen waren die Regionen rund um Werdenberg, Sevelen, Rheineck und Thal. Ebenfalls gemeldet wurden Bäche, die über die Ufer traten und Äste, die Strassen blockierten. «Zum Glück wurde niemand verletzt», sagt Häderli.

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Quelle: FM1Today

Auch im Kanton Appenzell Ausserrhoden mussten die Einsatzkräfte ausrücken. Gemäss Kantonspolizei-Mediensprecher Marcel Wehrlin musste die Feuerwehr rund 30 Mal ausrücken. «Das hauptsächlich im Mittel- und Vorderland. Von Stein, über Heiden bis nach Wolfhalden.» In Heiden gab es regelrechte Hagelbäche, die sich die Strassen hinunterwälzten (siehe Video oben).

Hagelkörner in Heiden.

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Verschont wurde der Kanton der Thurgau. «Wir haben keine einzige Meldung», sagt Mediensprecherin Claudia Brunner auf Anfrage.

Ebenso sieht es in Appenzell Innerrhoden aus. Auch dort habe das Unwetter für keine Einsätze gesorgt, sagt Mediensprecher Roland Koster.

Im Kanton Graubünden konnte Mediensprecher Marcel Trinkler vorerst lediglich von einigen umgestürzten Bäumen auf den Strassen berichten.

(saz)

veröffentlicht: 5. Juni 2022 17:05
aktualisiert: 6. Juni 2022 14:35