So strahlt der diesjährige Zauberwald

Leuchtende Tiere, bunte Bäume und sprechende Geister: Auch diesen Dezember verwandelt sich der Eichhörnchenwald auf der Lenzerheide in eine Zauberwelt. Der Bündner Grafitti-Star Bane hat dabei seine Finger im Spiel.

Der Zauberwald Lenzerheide verbindet Kunst, Musikerlebnis und Kulinarik inmitten einer winterlichen Bergwelt. Bereits zum siebten Mal verwandelt sich der Ort diesen Dezember in eine Zauberwelt. Vor allem die Lichtkunst trägt dazu bei.

Ein neues Wintererlebnis

Künstler aus ganz Europa haben Projekte für den Zauberwald Lenzerheide eingereicht. 15 davon haben es in die Auswahl geschafft und können vom 13. bis 30. Dezember 2019 bestaunt werden. Neben Einzigartigkeit und Professionalität hat das Kurationsteam bei der Auswahl der Lichtinstallationen besonders darauf geachtet, dass das Werk zur Natur passt. «Wir sind stolz, mit unserem Konzept und den wechselnden Installationen jährlich ein völlig neues Wintererlebnis zu zaubern», freut sich Mitgründer Primo Berera.

So sah der Zauberwald 2018 aus:

Die Natur im Fokus

Auch in diesem Jahr ist bei den ausgewählten Lichtkunstwerken der Wald das zentrale Thema. So gibt es zum Beispiel eine Installation, die den Betrachter in Kontakt mit dem Geist der Natur bringt, der interaktiv von sich erzählt. Dies geschieht durch verschiedene Effekte und Audioaufnahmen. Auch die Veränderung des Klimas beschäftigt die Künstlerinnen und Künstler und sie nehmen das Thema in ihren Kunstwerken auf. Eine Licht- und Nebel-Installation beispielsweise, lässt im dunklen Winter die Bäume im Licht erstrahlen und gibt ihnen ihre Kraft zurück.

Bündner Graffiti-Star macht Lichtkunst

Fabian Florin alias Bane, der sich mit seinem Eiskristall-Kunstwerk am Mühleturm in Chur einen Namen machte und Anfang dieses Jahres vom Onlineportal suedostschweiz.ch zum «Bündner des Jahres» gewählt wurde, ist erstmals als Künstler beim Zauberwald Lenzerheide dabei. Der international erfolgreiche Grafitti-Star schafft mit seiner Installation «Muttersprache» ein interaktives Erlebnis zwischen Besucher und Mutter Natur. Zusammen mit seinen Partnern mappt er den Waldboden und die darauf stehenden Bäume. Darauf wird der energetische Fluss der Erde und seine Bewegungen projiziert. Wurzeln und natürliche Flüsse dienen als Vorlage.