«Freuen uns auf drei schöne Tage»

Die Zelte stehen bereits und die ersten Festivalbesucher brauchen am Openair Lumnezia bereits ein Nickerchen. Die meisten sind allerdings noch topfit und freuen sich auf drei Tage Festival.

Auch wenn man schon mehrmals am Openair im Val Lumnezia war, erstaunen einen die umliegenden Berge doch jedes Jahr wieder von Neuem. Die Kulisse ist traumhaft, das Wetter könnte kaum besser sein. «Hast du schon eine Gemse gesehen?», fragt ein Besucher einen anderen, während die neuen Nachbarn ihre Zelte aufstellen.

«Freuen uns auf drei schöne Tage»

Während sich jene, die das erste Mal am Openair Lumnezia sind, noch etwas zurechtfinden müssen, sind die Routiniers schon top eingerichtet und liegen in ihren Hängematten. «Es ist sehr gemütlich, wir sind mittlerweile gut eingerichtet, haben das Festival eingeläutet und jetzt freuen wir uns auf drei schöne Tage», sagt Livio aus Laax. Mit seinen beiden Freunden ist er seit vielen Jahren am Bündner Festival anzutreffen.

Die Letzten trudeln ein

Nicht alle sind schon so weit wie Livio und seine Kumpels. Die letzten schwer bepackten Besucherinnen und Besucher trudeln auf dem Festivalgelände ein. «Wir sind spät dran», sagt eine Besucherin und fragt sich, wo es für ihr Zelt wohl noch Platz hat.

Für sie wurde reserviert: Ihre Freundinnen holen die junge Besucherin am Festival-Eingang ab. (Bild: FM1Today/Fabienne Engbers)
Für sie wurde reserviert: Ihre Freundinnen holen die junge Besucherin am Festival-Eingang ab. (Bild: FM1Today/Fabienne Engbers)

Das Openair Lumnezia war bereits kurz nach Vorverkaufsstart ausverkauft, entsprechend voll ist auch der Zeltplatz bereits am Donnerstagabend. Wer sich allerdings etwas umschaut, findet noch das eine oder andere leere Fleckchen Erde auf dem Gelände. So sollten auch die Besucher, die am Freitag anreisen, noch Platz finden.

Grillieren und «Bierlieren»

All jene, welche am Donnerstagmorgen auf die Eröffnung des Geländes gewartet haben und angestanden sind, haben bereits den Grill angeworfen und das eine oder andere Bier getrunken. «Wir haben schon einen grossen Plausch und geniessen die Sonne», sagt Stefanie aus Chur. Was sie heute noch tun will? «Bier trinken», sagt sie und hält ihr Calanda-Büchse in die Höhe. Ihr tun es die meisten gleich - ein Bier-Pong-Tisch am Anfang des Zeltplatzes steht schon bereit.

«Das Zelt ist aufgebaut, der Pavillon steht, jetzt läuft es perfekt», sagt Jannick aus Gossau. Auch er feiert den eroberten Zeltplatz-Fleck mit einem kühlen Bier.

Kleine Bühne am Donnerstag

Am Donnerstag wird am Openair Lumnezia erst auf einer kleineren Bühne, analog der Startrampe am OpenAir St.Gallen, gespielt. Dort treten einige kleinere Bands wie «Anatina» oder «The Rule» auf, bevor der Rapper «Nemo» dem Publikum einheizt. Am Freitag und Samstag wird dann auf der grossen Bühne gespielt, dort treten unter anderem «Mando Diao», «Limp Bizkit», «Hecht» und «Cro» auf.

Fabienne Engbers