Sam Smith: Homophobie ist immer noch präsent

Sam Smith herzt sich selbst im Wachsfigurenkabinett: Um die homophoben Sprüche, die über ihn im Internet kursieren, schert sich Sänger gerade überhaupt nicht (Archiv)
© /AP/JEFF CHIU
Homophobe Sprüche können dem britischen Sänger Sam Smith nach eigenen Worten nichts anhaben. «Das verletzt mich echt nicht, weil ich ein zu dickes Fell bei diesem Mist habe», schrieb er auf seiner Instagram-Seite.

Der Grammy-Gewinner («Money on My Mind», «Stay with Me») machte auf ein anonymes Profil in dem sozialen Netzwerk aufmerksam, in dem er als «Schwuchtel» verunglimpft wird.

«Ich wollte das nur mit allen teilen, damit ihr seht, dass Homophobie immer noch in unserer Gesellschaft präsent ist», erklärte der 23-Jährige, der vor der Veröffentlichung seines erstes Solo-Albums im vergangenen Jahr in Medien über seine Sexualität gesprochen hatte.

«Es fühlte sich nicht wie ein Coming Out an», erklärte der Soul-Sänger später in der US-Talkshow «Ellen». «Meine Mutter ahnte es bereits, da war ich drei Jahre alt.»

veröffentlicht: 12. August 2015 09:21
aktualisiert: 12. August 2015 09:21