Marius Müller-Westernhagen neigt zu Melancholie und Depressionen

Trotz depressiver Anflüge und zeitweiliger Überlastung denkt Musiker Marius Müller-Westernhagen nicht ans Aufhören. (Archivbild)
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Der oft als arrogant und unnahbar beschriebene deutsche Sänger Marius Müller-Westernhagen hat in einem Interview seine persönlichen Schwächen offenbart. «Bei mir sind es Melancholie und Depression.»

Er wisse, dass er am Anfang jeder Tournee damit kämpfe, sagte der 67-Jährige der Wochenzeitung «Die Zeit». «Da habe ich im Hotelzimmer Heulkrämpfe, aber nicht aus Traurigkeit, sondern einfach weil das zu viel war».

Ans Aufhören denke er aber noch immer nicht. Dazu sei er zu getrieben. Zudem wolle er noch immer seine Qualität steigern. Das sei es, «was mich auch heute wirklich noch antreibt - dieser Ehrgeiz, sich weiter zu verbessern», sagte Müller-Westernhagen.

veröffentlicht: 26. Oktober 2016 14:14
aktualisiert: 26. Oktober 2016 14:29