Forbes-Liste: So viel verdienen die Top-DJs

Sechs Jahre lang führte Calvin Harris die Liste der bestbezahlten DJs an. Laut «Forbes» ist er jetzt entthront worden. Der Titel geht in die USA.

Seit 2012 ermittelt das Magazin «Forbes», welche DJs die «Cash Kings» der elektronischen Musik sind. Und ja, wir müssen hier von Kings schreiben, Königinnen haben es noch nie in die Liste geschafft. Ebenso konstant hat Calvin Harris die Liste der bestbezahlten DJs angeführt. Sechs Jahre lang stand er an der Spitze. 2019 muss er sich erstmals geschlagen geben, er ist nur noch auf Rang 3 mit Einnahmen von 38,5 Millionen Dollar.

Der Spitzenplatz gebührt dem US-amerikanischen DJ-Duo The Chainsmokers. 46 Millionen Dollar haben Drew Taggart und Alex Pall verdient. Nebst ihren Stammauftritten in Las Vegas spielten sie an unzähligen Festivals und privaten Veranstaltungen. Pro Auftritt bekommen sie eine sechsstellige Summe. Ausserdem haben sie Sponsoring-Verträge, dazu kommen die Plattenverkäufe.

Auf den zweiten Platz hat es Marshmello geschafft. Dies verdankt er dem äusserst lukrativen Deal mit dem Kaos Dayclub and Nightclub in Las Vegas. 60 Millionen Dollar bekommt er für zwei Jahre. Mit seinen weiteren Auftritten konnte er vergangenes Jahr insgesamt 40 Millionen Dollar auf seinem Konto verbuchen.

Der fleissigste DJ war Steve Aoki, der über 200 Shows machte. Seine Gage bewegt sich im tiefen sechsstelligen Bereich, ausserdem hat er Werbeverträge mit Diesel, Samsung und weiteren. So kam er auf 30 Millionen Dollar.

Die ganze Liste der 15 bestverdienenden DJs findest du in unserer Galerie.

René Rödiger