Wir suchen den besten Weihnachtsfilm

Von René Rödiger
Tränen garantiert bei «Love Actually» («Tatsächlich... Liebe»).
Tränen garantiert bei «Love Actually» («Tatsächlich... Liebe»).© Universal Pictures
Weihnachtszeit ist Filmzeit. Meist greifen wir zu altbewährten Klassikern wie «Kevin – Allein zu Haus» oder «Tatsächlich… Liebe». Aber welches ist denn nun der beste Weihnachtsfilm?

Ob Romantik oder doch eher Action, Weihnachtsfilme gibt es für jeden Geschmack. Dass die Geschmäcker sehr unterschiedlich sein können, zeigt sich nur schon in unserer Redaktion. Während für FM1Today-Redaktionsleiter Dumeni Casaulta nur «Stirb langsam» in Frage kommt, schwört FM1-Comedian Chäller auf «Merry Christmas» und FM1-Wachmacher Felix Unholz will unbedingt «Der kleine Lord» sehen. Das Herz der FM1-Moderatorin Pamela Zimotti und des FM1-Moderators Beni Hofstetters schlägt für «Kevin – Allein zu Haus», FM1-Newsredaktorin Lara Abderhalden will nur «Tatsächlich… Liebe» sehen.

Nach langen Diskussionen über den «ultimativen Weihnachtsfilm» haben wir uns dazu entschieden, euch zu fragen. Also: Welches ist der beste Weihnachtsfilm? Mach mit beim Voting (ganz am Ende des Artikels) oder hinterlasse uns deinen Vorschlag in den Kommentaren.

Zur Auswahl stehen (in chronologischer Reihenfolge):

«Ist das Leben nicht schön?» («It’s A Wonderful Life», 1946)
George Bailey (James Stewart) will sich das Leben nehmen und von einer Brücke springen. Er wird von einem Engel gerettet, der ihm zeigt, wie seine Stadt wäre, wenn er nie geboren worden wäre.

«Jede Frau braucht einen Engel» («The Bishop’s Wife», 1947)
Bischof Henry Brougham (David Niven) braucht dringend Geld für seine Kathedrale. Darauf erscheint Engel Dudley (Cary Grant). Er besorgt jedoch nicht einfach die finanziellen Mittel, sondern bringt die Gemeinde wieder zusammen. Als sich eine Romanze zwischen dem Engel und Julia (Loretta Young), der unglücklichen Ehefrau des Bischofs, abzeichnet, merkt Henry, was wirklich wichtig im Leben ist.

«Charles Dickens – Eine Weihnachtsgeschichte» («Scrooge», 1951)
Der gierige Geldverleiher Ebenezer Scrooge (Alastair Sim) will nichts von Weihnachten wissen. An Heiligabend erscheinen drei Geister. Der Geist der Vergangenheit erinnert ihn daran, wie er früher war, der Geist der Gegenwart zeigt ihm, wie alle Weihnachten feiern, und der Geist der Zukunft zeigt, wie niemand nach dem Tod Scrooges trauern wird, wenn er sich nicht ändert.

«Weisse Weihnachten» («White Christmas», 1954)
Nach dem Zweiten Weltkrieg treffen sich die Freunde Bob Wallace (Bing Crosby) und Phil Davis (Danny Kaye) in einem Hotel in Vermont. Dort sollten die Schwestern Betty (Rosemary Clooney) und Judy (Vera-Ellen) einen Liederabend auf die Beine stellen. Nach vielen Hindernissen entschliessen sich Bob und Phil, eine Revue zu machen. Alle verlieben sich ineinander und natürlich fällt beim Lied «White Christmas» endlich der lang ersehnte Schnee.

«Wir sind keine Engel» («We’re No Angels», 1955)
Der Betrüger Joseph (Humphrey Bogart) und die beiden Mörder Albert (Aldo Ray) und Julius (Peter Ustinov) fliehen vor Heiligabend aus dem Gefängnis auf der Teufelsinsel. Auf ihrer Flucht freunden sie sich mit einer Familie an und verbringen dort Weihnachten. Es kommt zu allerlei Diebstählen und sogar einem Toten, die drei entflohenen Häftlinge beschliessen, wieder zurück ins Gefängnis zu gehen, da es ihnen dort sicherer erscheint.

«Sissi» (1955)
Prinzessin Elisabeth (Romy Schneider), genannt Sissi, wächst völlig ohne Sorgen im Schloss auf. Mit ihrer Mutter (Magda Schneider) und ihrer Schwester Helene (Uta Franz) reist sie zum jungen Kaiser Franz Joseph. Die Mutter will Helene mit ihm verloben. Allerdings verlieben sich Sissi und Franz Joseph – eher zufällig – und der Kaiser entscheidet sich für Sissi.

«Drei Haselnüsse für Aschenbrödel» («Tři oříšky pro Popelku», 1973)
Das Waisenkind Aschenbrödel (Libuše Šafránková) wächst bei der bösen Stiefmutter (Carola Braunbock) und ihrer Tochter Dora (Dana Hlaváčová) auf. Bei einem Ball sollte sich nach dem Plan der Stiefmutter der Prinz in Dora verlieben. Allerdings bekommt Aschenbrödel drei Haselnüsse, die verzaubert sind. Die verzauberten Nüsse helfen ihr dabei, mit dem Prinzen zusammen zu kommen.

«Der kleine Lord» («Little Lord Fauntleroy», 1980)
Der achtjährige Cedric (Ricky Schroder) lebt mit seiner Mutter (Connie Both) in New York. Sein verstorbener Vater war Nachkomme einer britischen Adelsfamilie, wurde jedoch enterbt, weil er eine Frau aus dem Volk heiratete. Eines Tages will der Earl of Dorincourt (Sir Alec Guinness) seinen Enkel und einzigen Erben kennenlernen. Cedric gewinnt schnell das Herz des Earls.

«Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis» («Lethal Weapon», 1987)
Der Polizist Roger Murtaugh (Danny Glover) bekommt an seinem 50. Geburtstag einen neuen Partner. Martin Riggs (Mel Gibson) ist selbstmordgefährdet, trinkt, raucht und ist auch sonst nicht wirklich ein angenehmer Umgang. Das ungleiche Paar muss den Tod der Tochter eines alten Freundes Murtaughs aufklären und entdeckt dabei eine Verschwörung. Kurz vor Weihnachten kommt es zum Showdown.

«Die Geister, die ich rief …» («Scrooged», 1988)
In der komödiantischen Adaption des Charles-Dickens-Klassikers spielt Bill Murray den griesgrämigen Fernsehchef Francis Xavier Cross. Bei der Verfilmung der «Weihnachtsgeschichte» widerfährt ihm das gleiche Schicksal wie Ebenezer Scrooge und er wandelt sich zum Menschenfreund.

«Stirb langsam» («Die Hard», 1988)
Der New Yorker Polizist John McClane (Bruce Willis) kommt an Heiligabend nach Los Angeles, um mit seiner Familie Weihnachten zu feiern und sich mit seiner Frau zu versöhnen. Allerdings wird die Weihnachtsparty im Hochhaus, in dem seine Frau Holly (Bonnie Bedelia) arbeitet, von Terroristen gestürmt. McClane rettet als Einzelkämpfer die Geiseln.

«Schöne Bescherung» («National Lampoon’s Christmas Vacation», 1989)
Bei der Familie Griswold herrscht rund um Weihnachten Chaos. Clark Griswold (Chevy Chase) holt einen viel zu grossen Christbaum aus dem Wald, die Lichterketten sind so hell, dass ein zweiter Reaktor eines Atomkraftwerks hochgefahren werden muss und natürlich kommen noch die ungeladenen Verwandten vorbei.

«Kevin – Allein zu Haus» («Home Alone», 1990)
Die Familie McCallister verreist zu Weihnachten nach Paris. Allerdings vergessen die Eltern den achtjährigen Kevin (Macaulay Culkin) zu Hause. Dieser geniesst seine Freiheit. Bis plötzlich Einbrecher vor der Türe stehen.

«Kevin – Allein in New York» («Home Alone 2: Lost in New York», 1992)
Dieses Mal fliegt die Familie McCallister über Weihnachten nach Florida. Kevin steigt am Flughafen jedoch in das falsche Flugzeug und landet in New York. Dort trifft er wieder auf die beiden Einbrecher, die sich an ihm rächen wollen.

«Die Muppets-Weihnachtsgeschichte» («The Muppet Christmas Carol», 1992)
Eine Variation des Charles-Dickens-Klassikers mit den Muppets in den Hauptrollen. Ebenezer Scrooge wird dieses Mal von Michael Caine verkörpert.

«Nightmare Before Christmas» («The Nightmare Before Christmas», 1993)
Jack Skellington (Danny Elfman) ist der Kürbiskönig von Halloween Town. Weil ihm Halloween langsam langweilig wird, besucht er Christmas Town. Weihnachten gefällt ihm so gut, dass er es ebenfalls feiern will. Allerdings geht alles schief und Jack muss Weihnachten retten.

«Das Wunder von Manhattan» («Miracle on 34th Street», 1994)
Kurz vor Weihnachten plagen das Kaufhaus Cole in New York Existenzsorgen. Werbechefin Dorey Walker (Elizabeth Perkins) engagiert deshalb Kriss Kringle (Richard Attenborough) als Santa. Allerdings hält der sich wirklich für den Weihnachtsmann.

«Tatsächlich… Liebe» («Love Actually», 2003)
Kurz vor Weihnachten entwickeln sich in London parallel zehn verschiedene Geschichten über Liebe. Alle diese Storys kommen am 24. Dezember zusammen. Ein richtiger Feel-Good-Film.

Jetzt bist du an der Reihe: Welches ist dein Lieblings-Weihnachtsfilm?